Projekt in der Luftfahrtindustrie

Software für Zulieferer gesucht!

 

Ein ständig wachsender Weltmarkt bringt einige Konsequenzen für Unternehmen mit sich. So ging es auch einem deutschen Zulieferer der Luftfahrtindustrie. INTEGRA e.V. stellte sich der Herausforderung mit einem interdisziplinären Projektteam: Aufgabe war es ein Software-System zu finden, welches allen Anforderungen des wachsenden Unternehmens entspricht und auch zukünftigen Ansprüchen genügen kann. Über den ausführlicheren Projektablauf und die erfolgreiche Umsetzung berichtet das erfahrene INTEGRA-Mitglied Nina-Maria Zech im junior//consultant Magazin. Der Artikel ist hier zu finden.

Was Arbeitnehmer wollen – Das Employer Branding Konzept der MVV AG

Wie gewinne ich qualifizierte und motivierte Absolventen für mein Unternehmen? Welche Vorstellungen haben Arbeitnehmer von ihrem Traumarbeitgeber? Wie kann ich mich von ähnlichen Unternehmen abheben? In Zeiten des Fachkräftemangels und des vielbeschworenen „War of Talents“, muss sich ebenfalls die MVV AG solche Fragen stellen. Unterstützung bei dieser Herausforderung erhielt sie durch ein Projektteam der studentischen Unternehmensberatung INTEGRA e.V..

 

Ziel des Projektes war die Erstellung eines Employer Branding Konzeptes für das Unternehmen. Dieses sollte eine konzeptionelle Grundlage für eine zielgerichtete und attraktive Ansprache von potentiellen Arbeitnehmern schaffen. Der Fokus hierbei sollte sowohl auf Absolventen und Berufserfahrene, als auch auf Schülern liegen.

Der Ausgangspunkt des Employer Branding Konzepts war die Aufstellung eines Nutzenversprechens (Employer Value Proposition, EVP), welches dem Bewerber aufzeigt  warum er sich genau für dieses Unternehmen entscheiden sollte. Um diese Frage zu beantworten glich das Projektteam die Arbeitgebereigenschaften des Unternehmens, die Präferenzen der Zielgruppen und die Positionierung der Wettbewerber miteinander ab. Als Ergebnis wurden Steckbriefe von hypothetischen Personen angefertigt, welche die Präferenzen unterschiedlicher Personen der einzelnen Zielgruppen abbildeten. Diese vermitteln einen lebendigen Eindruck davon, welche Typen innerhalb der Zielgruppen es gibt, wo deren Ziele liegen, welche Kommunikationsmittel sie bevorzugen und was für sie Argumente für das Unternehmen sind.

Abschließend sollte auf den Erkenntnissen aus dem Projekt eine Agentur mit der Entwicklung einer entsprechenden Kampagne beauftragt werden. Somit war auch die Evaluierung von möglichen Medienkanälen und Bildwelten für die einzelnen Zielgruppen Teil des Auftrages.

Das Ergebnis des Projekts war nicht nur ein Employer Branding Konzept sondern auch ein überaus zufriedener Kunde – ein für alle Seiten gelungenes Projekt.

Den „War for Talents“ gewinnen

Wenn in den Personalabteilungen deutscher Unternehmen von „High Potentials“ gesprochen wird, ist immer auch ein wenig Angst mit von der Partie – die Angst, eben diese „High Potentials“ nicht zu erreichen. McKinsey & Company nennt dieses Phänomen den „War for Talents“.

 

Die Strategie, um in diesem „Krieg“ zu bestehen, lautet: Talentförderprogramme.

Um in Kontakt mit ehemaligen Praktikanten und Workshop-Teilnehmern zu bleiben, haben Unternehmen zahlreiche Angebote wie Fortbildungsmöglichkeiten und Networking-Aktivitäten ausgearbeitet. Solche Angebote sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

Das Projektteam hat diese Förderprogramme analysiert und sich dabei mit der Frage beschäftigt, ob diese zukünftige Nachwuchsarbeitnehmer auch wirklich locken.

Hierzu wurden die Talentförderprogramme der 100 beliebtesten Unternehmen Deutschlands, wie beispielsweise E.ON oder Audi, analysiert und mit den Wünschen und Erfahrungen von Studenten und Teilnehmer an Talentförderprogrammen verglichen.

Es wurde beispielsweise herausgefunden, dass immerhin 45 der 100 beliebtesten Arbeitgeber ein öffentliches Talentprogramm haben. Am häufigsten werden hierbei ehemaligen Praktikanten und Workshop-Teilnehmern eine persönliche Betreuung bereitgestellt und diesen in immerhin über 40% ein zukünftiger Bewerbungsprozess erleichtert. In fast 60% werden sie auch weiterhin auf Firmenveranstaltungen eingeladen.

Doch obwohl die Programme den grundsätzlichen Erwartungen der Teilnehmer entsprachen, haben die  meisten Unternehmen noch viel Potenzial um ihre Aktivitäten zur Talentgewinnung auszuweiten und zu verstärken.

Diese und alle weitere Ergebnisse der Studie wurden abschließend zu einem White Paper ausformuliert, welches als Grundlage für weitere Projekte und der Nutzung durch interne Ressorts oder externen Unternehmen bereit steht.

 

Zeiss GmbH – Marktanalyse

Im Sommer 2011 ließ die Metzgerei Zeiss GmbH im Rahmen eines Projekts mit INTEGRA ein Marketingkonzept erstellen. Ziel dieses Konzeptes war es, einen Weg zu finden, Neukunden zu gewinnen und gleichzeitig die Stammkundenbindung zu stärken.

 

Mit knapp 100 Filialen ist Zeiss eine der am stärksten wachsenden Firmen deutschlandweit im Bereich der Systemgastronomie. Mit dem neuen Konzept gilt es nun die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und auf diese Weise die derzeitige Marktposition zu festigen.

In einem ersten Schritt sensibilisierten sich die studentischen Berater von INTEGRA für die personelle und strukturelle Infrastruktur das Unternehmens, in dem sie sich durch Interviews mit der Geschäftsführung und Analysen interner Daten ein weitreichendes Bild von Käufern bzw. Nicht-Käufern verschafften. Eine Umfrage vor Ort, sowie Mitarbeiterinterviews unterstützten diesen Schritt. Darüber hinaus wurde mit Hilfe von digitalen Umfragen ein weitreichender Datensatz  geschaffen. Parallel dazu beschäftigten sich weitere Analysen mit Branchentrends, der Kundendemographie und auch der Gestaltung der Filialen.

Der nächste Schritt widmete sich der Aufbereitung der Daten und der Ableitung von Implikationen. Im Vordergrund stand dabei das Erstellen von Profilen von Nicht-Käufern.

Für die Bereiche Kommunikationsdesign, Produktsortiment und Organisation konnten im darauffolgenden Schritt anhand von Kreativtechniken in Kombination mit den Ergebnissen aus den Daten konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Die Geschäftsführung von Zeiss zeigte sich positiv beeindruckt von der „sehr schnellen Auffassungsgabe“ des breit aufgestellten Teams, da die akademischen Hintergründe die Bereiche Grafikdesign, BWL, Psychologie sowie Politikwissenschaften überzeugend abdeckten.

Im abschließenden Gespräch mit dem Kunden stellte sich sehr deutlich heraus, dass die Erwartungen des Managements in Hinblick auf die Aufgabenlösung nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurden.