Projektinsights: Getsafe

Employer Branding ist heutzutage für immer mehr Unternehmen ein großes Thema; insbesondere durch den Wandel der Digitalisierung entstehen neue Möglichkeiten aber auch Herausforderungen. Wie schafft man es, durch die Schaffung einer attraktive Arbeitgebermarke den sogenannten „War for Talents“ für sich zu gewinnen?

Mit diesem spannenden Thema durfte sich ein fünfköpfiges Projektteam im Rahmen eines Pro Bono Projektes mit dem Start-up Getsafe aus Heidelberg beschäftigen. Getsafe wurde Anfang 2015 von Christian Wiens und Marius Blaesing gegründet, der Markteintritt gelang noch im gleichen Jahr mit einem digitalen Versicherungsmanager für das Smartphone, der den Nutzern das Management ihrer Versicherungen einfach und transparent ermöglicht. Seit 2017 entwickelt Getsafe nun auch selbst gemeinsam mit der Munich Re eigene volldigitale Versicherungsprodukte und richtet sich damit vor allem an eine junge Kundengruppe.

Doch mit dem rasanten Wachstum des Start-ups wurde Getsafe schon bald vor die Herausforderung gestellt, genügend qualifizierte Mitarbeiter zu finden, die insbesondere in den Bereichen Marketing, Design und Development sehr gut ausgebildet sind und Interesse an der Arbeit in einem Start-up haben. Diese Herausforderung legte schließlich den Grundstein für das Projekt mit INTEGRA.

Aber was macht überhaupt eine attraktive Employer Brand aus? Um das herauszufinden, beschäftigte sich das Projektteam zu Beginn damit, welche Anforderungen insbesondere Studenten an ihre zukünftigen Arbeitgeber haben und wie es Unternehmen erfolgreich schaffen, auf diese Bedürfnisse einzugehen und ein Außenbild zu schaffen, welches Interessenten geradezu automatisch anzieht. Außerdem konnte durch eine Befragung der Mitarbeiter von Getsafe herausgefiltert werden, welche Werte die Arbeit im Unternehmen prägen.

Die ersten Ergebnisse wurden dem Getsafe-Team bei der Zwischenpräsentation in Heidelberg vorgestellt. Im Gespräch waren alle Bereiche, die den Außenauftritt eines Unternehmens prägen: Von Recruiting-Events an Universitäten über eine Neuausrichtung und Erweiterung der Social Media Kanäle bis hin zu neuen Formaten für die Darstellung des Unternehmens und des eigenen Teams auf der Website wurden Ideen ausgetauscht und eine erste Priorisierung dieser vorgenommen.

Im zweiten Teil der Projektarbeit wurden die besten Ideen konkretisiert und deren Umsetzung detailliert ausgeplant. Hierfür wurde ein Tool erstellt, welches einen Überblick über alle relevanten Recruiting-Aktivitäten liefert. So war eine Liste mit Kontakten zu relevanten Jobportalen von Hochschulen und Universitäten genauso enthalten wie ein detaillierter Posting-Plan für alle Social-Media-Kanäle. Mithilfe dieses Tools und des enthaltenen Zeitplans sollen in neue Ideen zur Mitarbeitergewinnung umgesetzt werden, um somit auch in rasanten Zeiten stets die passenden Talente zu finden.

„Das Team konnte sich innerhalb kürzester Zeit in ihren Aufgabenbereich einarbeiten und verfolgte die vereinbarten Ziele nachhaltig und mit höchstem Erfolg.“, zeigte sich Projektmanagerin Marie Foshag zufrieden mit der Arbeit des Projektteams.