CM3P Development UG – Erstellung einer Wettbewerbsanalyse und eines Finanzplans

Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Institut für Mittelstandsforschung (ifm) und dem Mannheim Center for Entrepreneurship and Innovation (MCEI) ermöglicht INTEGRA ausgewählten lokalen Startups Pro-Bono-Projekte um diese zu unterstützen und gleichzeitig unsere Mitglieder zu schulen.

 

Das Unternehmen CM3P Development UG wurde 2012 als Spin-Off der Hochschule Mannheim durch Michael Koch und Tobias Böh gegründet und konzentriert sich seitdem auf die Entwicklung von maßgeschneiderten mobilen Applikationen, welche sich stark auf die Bedürfnisse der Medizin- und Pharmaindustrie konzentrieren.

Da die CM3P Development UG als Start-Up vor vielen Herausforderungen stand, wurde das Pro-Bono-Projekt in zwei gesonderte Module aufgeteilt. Zum einen galt es eine Wettbewerberanalyse zu erstellen, um daraus folgend die wichtigsten Hauptkonkurrenten näher identifizieren zu können. Zum anderen erfolgte die Erstellung eines  Finanzplans, der eine Robustheitsanalyse und Szenario-Simulation enthält.

Das erste Modul, die Liquiditätsplanung, wurde in drei Arbeitsphasen unterteilt: Screening, Optimierung mit Robustheitsanalyse und Szenario-Analyse. In der ersten Phase des Screenings verschaffte sich das Team einen Überblick, indem die vom Kunden erhaltenen Finanzdaten zusammengeführt und ausgewertet wurden. Ziel der anschließenden Robustheitsanalyse war es ein übersichtliches EXCEL-Tool anhand zwei ausgewählter Vorfälle (Großinvestition und Zahlungsausfall eines Kunden) und den daraus resultierenden Auswirkungen einzeln als auch kumulativ zu erstellen.

Ähnlich wie das erste Modul unterteilte sich das zweite Modul in die folgenden drei Phasen: Identifikation, Analyse und Charakterisierung.

In der ersten Phase wurden zunächst aus einem Pool unzähliger Unternehmen, die im allerweitesten Sinne etwas mit App-Entwicklung mit Bezug auf die Pharmabranche zu tun haben, relevante Konkurrenten identifiziert. Diese Konkurrenten wurden in der nächsten Phase in Absprache mit dem Kunden und einem objektiven Scoringtool zunächst priorisiert. Die daraus resultierenden wichtigsten Hauptkonkurrenten wurden anschließend durch Telefoninterviews analysiert. In der dritten Phase wurde ein genauer Überblick über die lokale Verteilung der Mitwettbewerber sowie über die Markttrends dieser Branche ausgearbeitet.

Das fünfköpfige Projektteam mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen schloss dieses Projekt mit einem Umfang von 37 Beratertagen sehr erfolgreich ab und verschaffte INTEGRA so einen zufriedenen Kunden mit Folgeprojekt-potential. Die außergewöhnliche Zufriedenheit des Kunden und des ifm spiegelt sich auch in einem Bericht der MCEI-Website wider.

 

Marktanalyse im nordamerikanischen Konstruktionsmarkt für die Bosch Thermotechnik GmbH

Ein sehr erfahrenes INTEGRA Projektteam bestehend aus zwei ehemaligen Vorständen hat zu Beginn des Jahres 2015 eine Marktanalyse für die Bosch Thermotechnik GmbH durchgeführt. Dies war nicht das erste Projekt für Bosch, die sich aufgrund hoher Zufriedenheit in der Vergangenheit erneut für INTEGRA entschieden haben.

 

Die Bosch Thermotechnik GmbH steht für den Geschäftsbereich Thermotechnik der Bosch-Gruppe und gehört mit einem Umsatz von mehr als 3 Milliarden Euro weltweit zu den führenden Anbietern von energieeffizienten Lösungen für Raumklima und Warmwasserkomfort.

Bosch Thermotechnik verfügt über starke internationale und regionale Marken und ein differenziertes Produktspektrum, das in Ländern Europas, Amerikas und Asiens produziert wird.

Ziel des Projektes war eine qualitative und quantitative Evaluation und die Identifikation von Wachstumspotenzialen eines Segmentes der nordamerikanischen Konstruktionsindustrie.

Dabei sollten aktuelle Markttrends berücksichtigt werden, die die zukünftige Attraktivität spezifischer Bautechnologien und Ausrüstungen beeinflussen könnten.

In einem ersten Schritt wurde eine Marktsegmentierung des nordamerikanischen Konstruktionsmarktes vorgenommen.

Im Anschluss daran wurde eine Trend-Analyse für die im Vorfeld identifizierten Segmente unter Berücksichtigung von politischen, sozialen, technologischen und rechtlichen Aspekten durchgeführt. Für das Projektteam war es eine bereichernde Erfahrung die theoretische PEST-Analyse aus universitären Vorlesungen, in einem praktischen Umfeld und einem realen Markt anzuwenden.

Weitere Projektaufgabe war die Einschätzung des Marktvolumens und möglicher Sättigung unter Berücksichtigung bestimmter Restriktionen, so wie eine granulare Segmentierung und Kategorisierung von technologischen Konstruktionslösungen.

Die übergebene Projektdokumentation beinhaltet unter anderem ein quantitatives Model, das monetäre Potentiale der spezifischen Konstruktionsindustrie visualisiert und wurde genau wie die restlichen Projektergebnisse in einer finalen Abschlusspräsentation dem Kunden vorgestellt.

Die Bosch Thermotechnik GmbH war mit der Leistung des Projektteams überaus zufrieden und möchte auch weiterhin die erstklassige Beziehung zu INTEGRA aufrechterhalten und ausbauen.