Den „War for Talents“ gewinnen

Wenn in den Personalabteilungen deutscher Unternehmen von „High Potentials“ gesprochen wird, ist immer auch ein wenig Angst mit von der Partie – die Angst, eben diese „High Potentials“ nicht zu erreichen. McKinsey & Company nennt dieses Phänomen den „War for Talents“.

 

Die Strategie, um in diesem „Krieg“ zu bestehen, lautet: Talentförderprogramme.

Um in Kontakt mit ehemaligen Praktikanten und Workshop-Teilnehmern zu bleiben, haben Unternehmen zahlreiche Angebote wie Fortbildungsmöglichkeiten und Networking-Aktivitäten ausgearbeitet. Solche Angebote sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

Das Projektteam hat diese Förderprogramme analysiert und sich dabei mit der Frage beschäftigt, ob diese zukünftige Nachwuchsarbeitnehmer auch wirklich locken.

Hierzu wurden die Talentförderprogramme der 100 beliebtesten Unternehmen Deutschlands, wie beispielsweise E.ON oder Audi, analysiert und mit den Wünschen und Erfahrungen von Studenten und Teilnehmer an Talentförderprogrammen verglichen.

Es wurde beispielsweise herausgefunden, dass immerhin 45 der 100 beliebtesten Arbeitgeber ein öffentliches Talentprogramm haben. Am häufigsten werden hierbei ehemaligen Praktikanten und Workshop-Teilnehmern eine persönliche Betreuung bereitgestellt und diesen in immerhin über 40% ein zukünftiger Bewerbungsprozess erleichtert. In fast 60% werden sie auch weiterhin auf Firmenveranstaltungen eingeladen.

Doch obwohl die Programme den grundsätzlichen Erwartungen der Teilnehmer entsprachen, haben die  meisten Unternehmen noch viel Potenzial um ihre Aktivitäten zur Talentgewinnung auszuweiten und zu verstärken.

Diese und alle weitere Ergebnisse der Studie wurden abschließend zu einem White Paper ausformuliert, welches als Grundlage für weitere Projekte und der Nutzung durch interne Ressorts oder externen Unternehmen bereit steht.